Vom Chirurgen gesteuerte Operation

Das Verfahren der robotischen Chirurgie, das in den letzten Jahren auch in unserem Land bei vielen Eingriffen eingesetzt wird, bietet mit seiner fortschrittlichen Technik ebenso den Ärztinnen und Ärzten wie…

30.05.2019 2 Min.
Vom Chirurgen gesteuerte Operation
Kontakt

Ihre Angaben werden nur verwendet, um Ihnen zu antworten. Datenschutz

Das Verfahren der robotischen Chirurgie, das in den letzten Jahren auch in unserem Land bei vielen Eingriffen eingesetzt wird, bietet mit seiner fortschrittlichen Technik ebenso den Ärztinnen und Ärzten wie den Patientinnen einen angenehmen Arbeitsbereich.

Der Roboter mit dem Namen “Da Vinci”, der dank der Kamera an den Roboterarmen, die ein dreidimensionales und vergrößertes Bild liefern kann, ein sicheres Arbeitsumfeld schafft, besteht aus drei Hauptsystemen. Anders als in der Öffentlichkeit angenommen wird die Operation nicht selbsttätig allein vom Roboter durchgeführt.

Die Operation wird von dem Operateur durchgeführt, der an der Konsole sitzt, von der aus die Roboterarme gesteuert und geführt werden. Neben der Konsole hat das Gerät, das aus drei Hauptsystemen besteht, den Teil, an dem sich die Roboterarme befinden, und den Turmteil, in dem das Kamerasystem und die Lichtquelle untergebracht sind.

Volle Kontrolle mit der robotischen Chirurgie

Der an der Konsole sitzende Operateur steuert von dort das gesamte System und die Operation. Mit dem fortschrittlichen Steuerungsmechanismus und den feinen Roboterarmen, bei denen es kein Zittern gibt, kann die Operation sicher abgeschlossen werden.

Die Pedale und die Steuereinheit an der Konsole sind die Einheiten, die die gesamte Bewegung ermöglichen. Der Operateur, der an der Konsole sitzt, legt seine Hände in die Steuerelemente und führt von dort aus mit Hand-, Finger- und Handgelenkbewegungen die Roboterarme.

Wirkt es sich auf die Operation der Patientin aus, wenn der Operateur weniger ermüdet?

Unsere Antwort lautet eindeutig ja. Der Operateur legt auch seinen Kopf am oberen Teil an und führt die Operation dank des dreidimensionalen, 10- bis 15-fach vergrößerten Bildes von der Kamera durch. Da die Höhe verstellbar ist, kann jede Ärztin und jeder Arzt die Konsole ohne Probleme verwenden. Zudem bedeutet die sitzende Haltung des operierenden Chirurgen zugleich weniger Ermüdung und mehr Konzentration und verringert außerdem ermüdungsbedingte Fehler auf ein Mindestmaß.

Feine Bewegungen

Mit der überlegenen Technik, die die Chirurgie der neuen Generation mit sich bringt, wird die Operation gegenüber dem offenen Verfahren deutlich feiner. Die Roboterarme, die sich bis zu 540 Grad drehen können, eröffnen die Möglichkeit, an Geweben zu arbeiten, die mit den üblichen Verfahren schwer zu erreichen sind.

Die Roboterarme mit ihrer äußerst feinen Spitze und ihrem zarten Aufbau werden mit jeder Art feiner Arbeit mühelos fertig. Zudem entfällt mit diesen Armen, die nicht wie die menschliche Hand zittern, auch das Risiko, das umliegende Gewebe im Operationsgebiet zu schädigen.

Daneben wurde auch der Steuerungsmechanismus an der Konsole so gestaltet, dass er mögliche kleine Handzitterbewegungen des Operateurs abfangen kann. Auf diese Weise wird bei der mit dem Verfahren der robotischen Chirurgie durchgeführten Operation eine hohe Erfolgsquote erreicht.

Informationen über WhatsApp