Die Beschwerden einer Gebärmuttersenkung sind von Frau zu Frau verschieden

Die Gebärmuttersenkung ist ein Problem, das die Lebensqualität von Frauen mindert und bei Frauen jeden Alters in hohem Maße vorkommt. Die Gebärmuttersenkung tritt besonders bei Frauen häufiger auf, die viele…

30.04.2019 2 Min.
Die Beschwerden einer Gebärmuttersenkung sind von Frau zu Frau verschieden
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Die Gebärmuttersenkung ist ein Problem, das die Lebensqualität von Frauen mindert und bei Frauen jeden Alters in hohem Maße vorkommt. Die Gebärmuttersenkung tritt besonders bei Frauen häufiger auf, die viele natürliche Geburten hatten. Die Probleme, die durch eine Gebärmuttersenkung entstehen, sind recht vielfältig. Je nach Ausmaß der Senkung ändern sich die Beschwerden. Zyklusstörungen sind dagegen keine unmittelbare Folge der Gebärmuttersenkung. Leistenschmerzen, das Heraustreten der inneren Geschlechtsorgane (Harnblase, Gebärmutter und/oder Enddarm) aus der Scheide, zunächst beim Pressen und später dauerhaft, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, wiederkehrende Harnwegsinfekte, Rücken- und Beinschmerzen, Störungen der sexuellen Funktion oder Verstopfung gehören zu den häufigsten Beschwerden der Gebärmuttersenkung. Bei manchen Patientinnen kann zusätzlich zur Störung des Stützgewebes im Beckenboden auch eine Harninkontinenz infolge einer Schwäche am Blasenhals zusammen mit der Senkung auftreten.

Sie kann viele verschiedene Ursachen haben

Der Gebärmuttersenkung liegt die Schwächung der Muskeln im Beckenbereich zugrunde. Da die geschwächten Muskeln die Gebärmutter nicht so halten können, wie sie sollten, senkt sich die Gebärmutter nach unten und kann mit der Zeit bei manchen Patientinnen nach außen treten. Die Gebärmuttersenkung wird häufig von einer Senkung der Harnblase und/oder der vorderen Wand des Enddarms begleitet. Die Gebärmuttersenkung kann viele verschiedene Ursachen haben. Viele Geburten, eine lange und schwere natürliche Geburt, eine Geburt mit Eingriff, die Geburt eines schweren Kindes, das Älterwerden sowie starke Gewichtszu- und -abnahme sind einige der Umstände, die eine Senkung des Gebärmutterhalses verursachen. Auch schweres Heben und ungünstige Bewegungen, die den Beckenbereich belasten, können eine Senkung verursachen.

Ihre schwerwiegendste Beschwerde!

So wie die Beschwerden der Gebärmuttersenkung von Frau zu Frau verschieden sein können, können sie sich auch je nach Form und Ausmaß der Senkung unterscheiden. Die schwerwiegendste Beschwerde ist die Harninkontinenz. Häufiges Wasserlassen, ständige Harnwegsinfekte, Urinverlust beim Husten oder Niesen, Mühe beim Wasserlassen oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können, können Anzeichen einer Gebärmuttersenkung sein. Daneben können wegen der Gebärmuttersenkung auch Darmprobleme auftreten. Die Gebärmuttersenkung zeigt sich mit Problemen wie eingeklemmten Blähungen, Verstopfung und Rückenschmerzen. Neben diesen beiden verschiedenen Arten von Beschwerden gehören auch Probleme wie sexuelle Unlust, Schmerzempfinden beim Geschlechtsverkehr und das Ausbleiben des Orgasmus zu den Beschwerden der Gebärmuttersenkung.

Welche Behandlungsverfahren gibt es?

Heute gibt es für die Gebärmuttersenkung verschiedene Behandlungsverfahren. In nicht fortgeschrittenen Fällen wird angestrebt, dass die Betroffene ihre Beckenmuskeln mit Übungen stärkt und der Senkung mit dieser Kräftigung vorgebeugt wird.

Ist bei Senkungsoperationen die Entfernung der Gebärmutter zwingend?

Sie ist nicht zwingend. Es werden viele neue Verfahren eingesetzt. Auch mit dem Radiofrequenzverfahren ist es in ausgewählten Fällen möglich, den Beckenbereich zu stärken und der Senkung vorzubeugen. Die sicherste Behandlung ist jedoch die Operation. Aufhängeoperationen der Gebärmutter mit laparoskopischer oder robotischer Chirurgie sind sehr erfolgreiche Operationsverfahren, die die Lebensqualität steigern. Manchmal kann es nötig sein, einen Teil der Gebärmutter oder die ganze Gebärmutter zu entfernen, und nach der Entfernung der Gebärmutter wird das Scheidenende mit Aufhängeoperationen befestigt. Ebenso werden bei Senkungen der Harnblase oder des Darms in die Scheide hinein diese Bereiche operativ gestärkt und diese Beschwerden behoben.

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