Haben Sie ein Risiko für Brustkrebs? Informieren Sie sich über Brustkrebs

Weltweit ist die erste der bei Frauen am häufigsten auftretenden Krebsarten der Brustkrebs und die zweite der Gebärmutterhalskrebs. Auch wenn Brustkrebs in den Wechseljahren häufig auftritt, kann er bei Frauen…

19.10.2018 2 Min.
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Weltweit ist die erste der bei Frauen am häufigsten auftretenden Krebsarten der Brustkrebs und die zweite der Gebärmutterhalskrebs. Auch wenn Brustkrebs in den Wechseljahren häufig auftritt, kann er bei Frauen jeden Alters vorkommen. Der am wenigsten bekannte Punkt zum Brustkrebs ist die Möglichkeit, dass diese Erkrankung auch bei Männern auftreten kann. Während Brustkrebs bei jeder achten Frau auftritt, beträgt dieser Anteil bei Männern etwa ein Prozent dessen der Frauen.

Haben Sie ein Risiko für Brustkrebs?

Brustkrebs kann manchmal durch erbliche Faktoren und manchmal durch Umweltfaktoren entstehen. Auch wenn erbliche Faktoren viele Jahre lang als unvermeidbare Ursachen galten, gibt es heute, wenn auch radikale, Lösungen, um auch diesen Faktoren zuvorzukommen. Brustkrebs in der Familiengeschichte, das Alter, das Geschlecht, das Tragen des BRCA-Gens, ein früher Beginn der Regelblutungen oder ein später Eintritt in die Wechseljahre gehören zu den unvermeidbaren Faktoren, die am Entstehen des Brustkrebsrisikos beteiligt sind. Keine Zigaretten und keinen Alkohol zu konsumieren, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben und Stress zu meiden gehören zu den Maßnahmen, die Sie gegen die Umweltfaktoren ergreifen können, die das Brustkrebsrisiko erhöhen. Besonders bei Frauen, die erblich das BRCA-Gen tragen, ist die vorbeugende Entfernung des Brustgewebes ohne bestehende Erkrankung eines der Verfahren, die in letzter Zeit als Vorsorge Aufmerksamkeit erregen.

Wie wird Brustkrebs festgestellt?

Beim Brustkrebs ist die Tastuntersuchung sehr wichtig. Dass Frauen sich regelmäßig selbst untersuchen, bietet einen großen Vorteil für die Früherkennung. Zusätzlich zur Tastuntersuchung müssen Frauen regelmäßig einmal im Jahr oder alle zwei Jahre (das kann je nach Alter, Zustand und ärztlicher Empfehlung unterschiedlich sein) eine Mammographie durchführen lassen. Die Mammographie kann sowohl zur Diagnose als auch zur Früherkennung erfolgen. Die Mammographie, die angefertigt wird, wenn die Betroffene keine Beschwerden hat, wird Basismammographie genannt. Dadurch wird jede Veränderung oder jeder Knoten in der Brust sehr leicht bemerkt. Bei Frauen mit Ausfluss aus der Brustwarze sind die Galaktographie, die eine Darstellung der Milchgänge ermöglicht, der Ultraschall, der zur Untersuchung des in der Mammographie verdächtigen Bereichs durchgeführt wird, die Magnetresonanztomographie (MRT) der Brust, die Feinnadel- oder Stanzbiopsie, die zur Untersuchung der in der Brust gefundenen Knoten und Veränderungen durchgeführt wird, sowie die operative Biopsie die Verfahren, die bei der Feststellung, Behandlung und Nachsorge des Brustkrebses bevorzugt werden. Da Brustkrebs eine Erkrankung ist, deren Behandlung möglich ist, wenn sie früh festgestellt wird, die aber, wenn sie spät bemerkt wird, zu traurigen Folgen führen kann, ist die Früherkennung für die Behandlung und für die gesunde Zukunft der Patientin überaus wichtig.

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