Eine einfache Lösung für berufstätige Frauen

Wenn Medikamente für die Behandlung nicht ausreichen, ist das heute beste eingesetzte Operationsverfahren die robotische Chirurgie. Mit diesem Verfahren lassen sich zahlreiche gynäkologische Erkrankungen behandeln, darunter Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Myome (gutartige…

14.05.2020 2 Min.
Eine einfache Lösung für berufstätige Frauen
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Wenn Medikamente für die Behandlung nicht ausreichen, ist das heute beste eingesetzte Operationsverfahren die robotische Chirurgie. Mit diesem Verfahren lassen sich zahlreiche gynäkologische Erkrankungen behandeln, darunter Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Myome (gutartige Tumoren der Gebärmutter), Endometriose (Schokoladenzysten-Erkrankung), Gebärmuttersenkung oder ungewöhnliche Gebärmutterblutungen. Besonders in Fällen, die das Leben der Patientin gefährden können, wie Krebs oder eine nicht kontrollierbare Blutung (die auf andere Behandlungen nicht anspricht), wird die Gebärmutter operativ entfernt.

Diese Operationen wurden früher über einen einzigen großen Schnitt durchgeführt, im Volksmund als offene Operation bekannt. Heute lassen sie sich jedoch mit der robotischen oder der laparoskopischen Chirurgie, die bei uns als minimalinvasive Operation bezeichnet wird, schonend durchführen. In den letzten Jahren wird die robotische Chirurgie, die sich weltweit zunehmend verbreitet und dem laparoskopischen Verfahren sehr ähnelt, häufiger bevorzugt.

DIE VORTEILE DER ROBOTISCHEN CHIRURGIE

Der Hauptgrund, weshalb besonders bei der Behandlung berufstätiger Frauen die robotische Chirurgie bevorzugt wird, ist die viel kürzere Heilungszeit. Dass die Operation statt über einen einzigen großen Schnitt über Schnitte von weniger als 1 cm erfolgt, sorgt für einen deutlich kürzeren Heilungsverlauf. Dadurch können Patientinnen in viel kürzerer Zeit in ihr Berufs- und Alltagsleben zurückkehren. Zudem wird durch die Durchführung der Operation über kleine Schnitte auch die Pflege nach der Operation im Heilungsverlauf leichter. Nach der Operation bestehen in den Bereichen der Schnitte nur sehr leichte Schmerzen. Probleme an der Wundstelle treten ausgesprochen selten auf.

Außerdem sorgt die Größe der Schnitte dafür, dass keine große Operationsnarbe zurückbleibt, also auch kosmetisch ein besseres Erscheinungsbild möglich wird. Etwa ein Jahr später sind diese Operationsnarben von außen betrachtet kaum noch zu erkennen.

DIE OPERATIONEN, BEI DENEN DIE ROBOTISCHE CHIRURGIE EINGESETZT WIRD

Heute lässt sich die große Mehrheit der gynäkologischen Operationen dank des robotischen Verfahrens erfolgreich durchführen.

Die Gebärmutterentfernung, Operationen der Endometriose (Schokoladenzysten-Erkrankung), Myomentfernungen, bei denen Myome beseitigt werden, die starke Blutungen, Bauchschmerzen und Unfruchtbarkeit verursachen, Operationen zur Entfernung beider Eierstöcke bei Eierstockzysten oder anderen Erkrankungen der Eierstöcke, Fälle einer Gebärmuttersenkung, Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs sowie Eierstockkrebs, das Lösen von Verwachsungen und Operationen im Zusammenhang mit Beckenschmerzen lassen sich mit der robotischen Operationstechnik erfolgreich durchführen. Dass dieses robotische Verfahren bei der Behandlung der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen einsetzbar ist, hat für seine rasche Verbreitung in der ganzen Welt gesorgt.

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