3D-Operationen mit robotischer Chirurgie!

Bei diesem Verfahren, das auch da-Vinci-Roboter genannt wird, setzt sich die Ärztin oder der Arzt an eine Konsole, von der aus die Arme des Roboters gesteuert werden. Die Arme des…

06.08.2018 3 Min.
3D-Operationen mit robotischer Chirurgie!
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Bei diesem Verfahren, das auch da-Vinci-Roboter genannt wird, setzt sich die Ärztin oder der Arzt an eine Konsole, von der aus die Arme des Roboters gesteuert werden. Die Arme des Roboters kann nur der Operateur steuern. Eine weitere Ärztin oder ein weiterer Arzt am Kopf der Patientin unterstützt den Operateur an der Konsole. Bei der robotischen Chirurgie gibt der Operateur dem Roboter Befehle, und die Arme an der Patientenkonsole führen den Eingriff durch, indem sie alle vom Operateur erhaltenen Befehle genau und gleichzeitig umsetzen. Der Vorteil der robotischen Chirurgie ist, dass der Operateur das Operationsgebiet dank der Fähigkeiten des Roboters weitaus klarer und näher als mit dem eigenen Auge, und zwar dreidimensional, sehen kann und, da er sitzend arbeitet, weniger ermüdet.

Führt der Roboter die Operation durch?

Eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, ist die Frage “führt bei der robotischen Chirurgie der Roboter die Operationen durch oder der Operateur?” Unsere Antwort ist sehr klar: Selbstverständlich der Operateur. Die robotische Ausrüstung wiederum erleichtert die Arbeit des Operateurs überaus. Letztlich können schwierige Eingriffe leichter durchgeführt werden. Bei der robotischen Chirurgie handelt es sich um ein computergestütztes System, das der Operateur von der neben der Patientin im Operationssaal befindlichen Operateurskonsole aus mit den Armen an der Patientenkonsole durchführt, die dem menschlichen Handgelenk nachgebildet sind. Auch wenn beim Wort Robotik zuerst die Frage “Führt ein Roboter die Operation durch?” in den Sinn kommt, führt ein Operateur den Eingriff durch.

Es beseitigt das Zittern der Hand!

Die robotische Chirurgie ist eine Art der minimalinvasiven Chirurgie. Minimalinvasive Chirurgie bedeutet, die Patientin statt über einen großen Schnitt mit besonderen chirurgischen Instrumenten zu operieren, die über Schnitte von weniger als 1 cm eingeführt werden, wobei dem umliegenden Gewebe weniger Schaden zugefügt wird. Bei der robotischen Chirurgie gibt es einen Kameraarm und mechanische Arme, an denen die chirurgischen Instrumente befestigt sind. Die Instrumente an diesen Armen bestehen aus kleinen Werkzeugen, die sich in 7 Stufen frei bewegen können. Die Spitzen dieser Instrumente können sich dank des “EndoWrist” genannten Systems um 540 Grad um ihre eigene Achse drehen. Zudem können sie den Handgelenkbewegungen der menschlichen Hand folgen. Bei der robotischen Chirurgie nehmen die Instrumente ein mögliches Zittern der Hand während des Eingriffs in keiner Weise auf und weichen nicht von den Befehlen des Operateurs ab.

Es erhöht die Erfolgsaussichten der Eingriffe

Der Operateur verfolgt die Instrumente und die Kamera von einer Konsole im Operationsraum aus. Bei offenen Operationen gibt es Situationen, in denen die Hand und die Instrumente des Operateurs nicht hineingelangen oder umliegende Organe schädigen würden. Mit der robotischen Chirurgie wird dieses Problem jedoch beseitigt. In solchen Fällen überträgt der Roboter, der wie eine künstliche Hand arbeitet, die Bewegungen der Hand des Operateurs an der Konsole genau nach innen und erhöht die Erfolgsaussichten der Operation. Die robotische Chirurgie, die seit etwa 10 Jahren in der Türkei aktiv eingesetzt wird, begegnet uns als ein Verfahren, das auf der Grundlage der minimalinvasiven laparoskopischen Chirurgie angewendet wird. Weltweit werden etwa 4.000 robotische Operationssysteme genutzt. Mit dem da-Vinci-Roboter wurden bis heute nahezu 4 Millionen Eingriffe erfolgreich durchgeführt. In der Türkei gibt es 34 robotische Operationssysteme. Sie werden in staatlichen, privaten und Universitätskliniken intensiv genutzt.

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