Lassen Sie sich durch Harninkontinenz nicht vom sozialen Leben abschneiden!

Die Harninkontinenz, die vor allem bei Frauen durch Ursachen wie höheres Alter, viele Geburten und Übergewicht entsteht, ist ebenso eine Erkrankung für sich, wie sie auch das Anzeichen einer wichtigen…

28.05.2018 2 Min.
Lassen Sie sich durch Harninkontinenz nicht vom sozialen Leben abschneiden!
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Die Harninkontinenz, die vor allem bei Frauen durch Ursachen wie höheres Alter, viele Geburten und Übergewicht entsteht, ist ebenso eine Erkrankung für sich, wie sie auch das Anzeichen einer wichtigen Erkrankung sein kann. Dieses Problem tritt bei Frauen häufiger auf als bei Männern und nimmt mit steigendem Alter zu.

Sie beeinträchtigt die Lebensqualität

Die Harninkontinenz, die bei Situationen wie schwerem Heben, Niesen und Treppensteigen auftritt, beeinträchtigt die Lebensqualität. Manche Patientinnen begegnen dem Problem des unwillkürlichen Harnverlusts bei ihren täglichen Tätigkeiten nicht, doch können Probleme wie häufiger Harndrang und das Nichterreichen der Toilette auftreten. Dieses Problem – 10- bis 15-mal täglich Wasserlassen und, was noch wichtiger ist, der unwillkürliche Harnverlust – hält unsere Frauen vom gesellschaftlichen Leben fern. Während schwierige und traumatische Geburten das Risiko einer Harninkontinenz erhöhen, haben Kaiserschnitt und normale Geburt keinen wesentlichen Einfluss auf dieses Problem. Viele Geburten, eine Geburt mit Eingriff und eine länger als normal dauernde Geburt können jedoch eine Harninkontinenz begünstigen.

Übergewicht ist ein Risikofaktor!

An erster Stelle der Ursachen für Harninkontinenz steht Übergewicht. Denn durch Übergewicht steigt der Druck im Bauchraum, und das gefährdet die Harnwege. Regelmäßige Beckenbodenübungen zur Kräftigung der Muskulatur können hier nützlich sein. Die Kräftigung der Muskulatur wirkt sich positiv auf das Organ aus, das den Harn hält. Wir haben gesagt, dass dieses Problem häufiger bei Frauen auftritt, doch das heißt nicht, dass es bei Männern keine Harninkontinenz gibt. Bei Männern begegnet man der Belastungsinkontinenz meist nach Prostataoperationen oder Brüchen des Beckenknochens. Besonders die in der höheren Altersgruppe auftretende Harninkontinenz muss behandelt und die verlorene Lebensqualität der Patientin wiedergewonnen werden. Bei Harninkontinenz werden vor allem bei der Form, die auf einer Schwäche der Bänder am Blasenhals beruht, operative Behandlungen durchgeführt. Eine dieser Anwendungen ist die Bandoperation. Die Operation dauert nicht länger als 10 bis 15 Minuten. Die Patientin kann noch am selben Tag entlassen werden. Bandoperationen werden nicht bei jeder Patientin angewandt; für diese Operation bestimmen die geeignete Patientin und der erfahrene Arzt den Erfolg der Behandlung.

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